Wiener Humanistischer Preis für Alternsforschung

Der Preis für humanistische Alternsforschung wurde im Jahr 2001 in enger Zusammenarbeit von der Magistratsabteilung 7 – Wissenschaft unter der Leitung von Univ.Prof. Dr. Hubert-Christian Ehalt und der Österreichischen Gesellschaft für Geriatrie und Gerontologie mit dem damaligen Präsidenten Prof. Dr. Franz Böhmer geschaffen. Dieser Preis soll die Komplexität der Alternsforschung widerspiegeln. Wie schon von Albert Schweitzer festgestellt, kann der Wert einer Gesellschaft daran gemessen werden, wie diese mit ihren alten und hochbetagten Menschen umgeht. In Zeiten des schneller, höher, besser ist die Wahrnehmung alter und hochbetagter Menschen in ihren vielfältigen Bedürfnissen eine Besonderheit geworden. Statt Geschwindigkeit tritt die Langsamkeit in den Vordergrund, die aber auch Symbol für Besonnenheit und Reflexion sein kann.

Wiener Preis für humanistische Altersforschung und Wiener Vorlesung

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Dr. Thomas Frühwald, Prim. Dr. Katharina Pils, Univ.Prof. Dr. Hubert Christian Ehalt, Michael Haneke

Im Rahmen der Wiener Vorlesung wurde Michael Haneke der „Wiener Preis für humanistische Altersforschung“ der Österreichischen Gesellschaft für Geriatrie und Gerontologie überreicht.

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Preisträger

2001 Univ.-Prof. Dr. Leopold Rosenmayr2003 Univ.-Prof. Dr. Erich Loewy2004 Univ.-Prof. Dr. Ilse Kryspin-Exner2005 Präs. Franz Küberl

2006 Univ.-Prof. Dr. Georg Wick

2007 Prof. Dr. Eric Richard Kandel

2009 Felix Mitterer

2011 Univ.-Prof. Dr. Ulrike Schneider

2012 Michael Haneke