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Videos erleichtern Sturzanalysen und sekundäre Sturzprävention
Videos erleichtern Sturzanalysen und sekundäre Sturzprävention

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Prim. Univ.-Prof. Dr. Monika Lechleitner
Prim. Univ.-Prof. Dr. Monika Lechleitner

In dieser kanadischen Studie wurden im Zeitraum von April 2007 bis Juni 2012 Sturzereignisse in Langzeitpflegeinrichtungen anhand von Aufzeichnungen der in den Gemeinschaftsbereichen (Speiseraum, Empfangsräume, Gänge) angebrachen Videokameras analysiert.

Das Alter von Bewohnern mit Sturzereignissen betrug 83,8 ± 11,5 Jahre, jenes von Bewohnern ohne Sturzereignis 81,4 ± 12,2 Jahre, rund 62 % waren Frauen. Die Bewohner waren multimorbid, zu den häufigsten Erkrankungen zählten Hypertonie, Demenzerkrankung, Diabetes mellitus, Z.n. Schlaganfall, COPD, Herzrhythmusstörungen und Mb. Parkinson. Insgesamt wurden 227 Sturzereignisse von 130 Bewohnern erfasst. Die häufigsten Sturzursachen umfassten mit 41 % Probleme beim Heben schwerer Gegenstände (einschließlich der Verlagerung von Rollatoren), mit 21 % Gangstörungen und Stolpern, mit 11 % fehlende Unterstützung und Kollaps.

Zu den Aktivitäten mit einem hohen Sturzrisiko zählten Vorwärtsgehen (54 von 227 Sturzereignissen), Stehen (29 Sturzereignisse) und Setzen (28 Sturzereignisse). Die Beispiele wurden in Fotoserien dargestellt.

Die in der vorliegenden Studie erfassten Sturzereignisse bieten eine wichtige Grundlage für die Weiterentwicklung präventiver Maßnahmen zur Reduktion von Sturzereignissen.

Literatur:

Robinovich SN et al
Video capture of the circumstances of falls in elderly people residing in long-term care: an observational study.
Lancet. 2013 Jan 5;381(9860):47-54
doi: 10.1016/S0140-6736(12)61263-X. Epub 2012 Oct 17.
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Rezensentin:

Prim. Univ. Prof. Dr. Monika Lechleitner, LKH Hochzirl

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