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Bewegungsparcours, Sturzrisiko und gesundheitsbezogene Lebensqualität
Bewegungsparcours, Sturzrisiko und gesundheitsbezogene Lebensqualität

Bewegungsparcours, Sturzrisiko und gesundheitsbezogene Lebensqualität

Einleitung:

Vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung und der Inaktivitätszunahme mit steigendem Alter ist es für ältere Menschen in mehrfacher Hinsicht wichtig, sich ausreichend und in geeigneter Form zu bewegen. Eine Erhöhung der körperlichen Aktivität kann das Risiko von Stürzen vermindern und die gesundheitsbezogene Lebensqualität (gLQ) verbessern. Ziel war die Evaluation einer Bewegungsparcours-Intervention bzgl. Sturzrisikofaktoren und gesundheitsbezogener Lebensqualität (gLQ).

Methode:

94 Probanden (67,7 ± 5,7 Jahre; ♂:29, ♀:65) absolvierten identische Vorher-Nachher-Messungen (Abstand 12 Wochen) zur Erhebung von Effekten der Parcours auf isometrische Maximalkraft der Beinextensoren (Fmax, m3 diagnos©), Ganggeschwindigkeit (GG) und statische posturale Stabilität (STAB) (Zebris FDM©), sturzassoziierte Selbstwirksamkeit (sSw, FES-I) sowie Lebensqualität gLQ (SF-36). Für den Bewegungsparcour wurden ausgewählte Geräte der Hersteller playparc© (13 Geräte, Standort Darmstadt) und playfit© (8 Geräte, Standort Hanau) genutzt. Ziel der Geräteauswahl war, ein möglichst breites Spektrum in Hinsicht auf mögliche Verbesserungen der körperlichen Leistungsfähigkeit abzudecken. Nebst den wöchentlich angebotenen angeleiteten Trainings (1h) wurde den Probanden empfohlen, ≥ 2 Mal pro Woche individuell am Parcours zu trainieren.

Resultate:

Während der Testphase verbesserten sich Fmax (1,63±0,6 vs. 1,70±0,6 Nm*kg-1) sowie GG (1,06±0,25 vs. 1,11±0,18 m*s-1) (p< 0,05). Weder die sSw (19,44±3,6 vs. 19,41±4,3 Pkte.) noch die STAB (84,3±56,4 vs. 79,7±63,1 mm2) haben sich verändert. Bei der gLQ verbesserten sich die Vitalität (56,3±17,2 vs. 63,2±18,3 Pkte.) und das psychische Wohlbefinden (69,4±18,7 vs. 75,5±16,5) (p<0,05).

Diskussion: Die Autoren konnten zeigen, dass die erzielten Verbesserungen in relevanten Sturzrisikofaktoren sturz-präventive Wirkungen erwarten lassen und eine Verbesserung der gesundheitsbezogenen Lebensqualität bewirken können.

Literatur:

ZGG-D in press

Rezensent:

Prim. Dr. Christian Angleitner MSc
Abteilung für Akutgeriatrie und Remobilisation und Institut für Physikalische Medizin und Rehabilitation am Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern in Ried
E-Mail: christian.angleitner@bhs.at

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