01. September 2010
Österreichische Gesellschaft für Geriatrie & Gerontologie
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Medizin Medien Austria
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Preis für Hirnforschung in der Geriatrie

Zum fünfzehnten Mal vergibt die Universität Witten/Herdecke den Preis für Hirnfor­schung in der Geriatrie. Mit diesem Preis sollen herausragende Arbeiten aus den Bereichen der Medizin, Naturwissenschaften, Pharmakologie, Soziologie, Psychologie und Pflege ausge­zeichnet werden, die im Bereich der anwendungsbezogenen Forschung und umgesetzten Grundla­genforschung einen wesentlichen Beitrag zur besseren Diagnostik, Therapie, Ver­sorgung und Betreuung von geriatrischen Patienten mit Hirnerkrankungen geleistet haben. Der Preis ist von der Firma Merz Pharmaceuticals GmbH in Frankfurt am Main mit € 10.000 gestiftet worden und wird kalenderjährlich vergeben.

Es werden nur Arbeiten ausgezeichnet, die - unabhängig von der Nationalität des Einsenders - in deutscher oder englischer Sprache eingereicht werden und aus dem deutsch­sprachi­gen Bereich stam­men. Die Bewerbungsunterlagen für die Preisvergabe sollten bis zum 30. September 2009 in einfacher Ausfertigung unter einem Kennwort einge­reicht werden. Der Name der/des Verfasser/s und die Adresse/n sind in einem verschlossenen, mit dem gleichen Kennwort versehenen Umschlag beizufügen.

Die Unterlagen sind an den Lehrstuhl für Geriatrie der Universität Witten/Herdecke, z. H. Herrn Prof. Dr. med. I. Füsgen, Ärztlicher Direktor der Geriatrischen Kliniken St. Antonius, Carnaper Straße 60, 42283 Wuppertal, zu richten.

Die eingereichten Arbeiten werden von einer wissenschaftlichen Jury beurteilt. Der Rechtsweg ist ausgeschlos­sen.

Juni 2009

Ausschreibungsbedingungen

Für die Verleihung des Preises für Hirnforschung in der Geriatrie gelten folgende Richtlinien:

Es werden neuere wissenschaftliche Arbeiten im Bereich der geriatrischen Hirnforschung prämiert; dies schließt ein: die Forschung über die Grundlagen, die pathologi­schen Veränderungen sowie die Erfassung pathologi­scher Prozesse, die Diagnostik, die Pharmakologie, die Betreuung und Begleitung Kranker sowie die Forschung über spezifische Therapiemaßnahmen. Bei den zu prä­mierenden Forschungsergebnissen muss es sich jeweils um praktisch umsetzbare Erkenntnisse handeln, die für Arzt und Patient von Nutzen sind, also eine bessere Diagnostik, Therapie, Versorgung und Betreuung von geriatrischen Patienten mit Hirnerkrankungen nach sich ziehen.

Die eingereichten Arbeiten werden in anonymisierter Form an die Mitglieder des Preiskollegiums zur Begut­achtung weitergereicht.

  1. Das Preiskollegium kann zur Begutachtung bei Be­darf fachlich kompetente externe Gutachter heranzie­hen. Auf der Grundlage der endgültig vorliegenden gutachterlichen Äußerungen, sei es durch Mitglieder des Preiskollegiums bzw. exter­ne Gutachter, ent­scheidet dann das Preiskollegi­um mit einfacher Stim­menmehrheit. Den Vorsitz im Preiskollegium führt der Lehrstuhlinhaber für Geriatrie an der Universität Wit­ten/Herdecke. Bei Stimmengleichheit gibt seine Stim­me den Aus­schlag.
    Ein Mitglied des Preiskollegiums wirkt bei der Beur­teilung der Arbeit nicht mit, wenn diese für das Mit­glied erkennbar aus dem eigenen Arbeits­bereich stammt.
  2. Die Arbeit darf in der vorliegenden Form und in ihrem wesentlichen Gehalt bereits veröffentlicht worden sein, es können aber auch bisher nicht veröffent­lich­te Arbeiten eingereicht werden. Von Bedeu­tung ist aber, dass der Autor mit dieser Arbeit bzw. mit einer in ihrem wesentlichen Gehalt sehr verwandten Arbeit an keinem ähnlichen Wettbe­werb teilnimmt bzw. teilge­nommen hat.
    Wird eine Arbeit von mehreren Autoren einge­reicht, so wird der zuerkannte Preis in gleiche Beträge auf die Autoren aufgeteilt, sofern diese nicht bei Einrei­chung einen anderen Schlüssel festgelegt haben.
  3. Die Arbeiten sind an den Lehrstuhl für Geriatrie der Universität Witten/Herdecke, c/o Geriatrische Rehabilitationsklinik Wuppertal, Carnaper Straße 60, 42283 Wuppertal, in einfacher Ausferti­gung unter ei­nem Kennwort einzureichen. Der Name der/des Ver­fasser/s und die Adresse/n sind in einem verschlos­senen, mit dem gleichen Kennwort versehenen Um­schlag beizufügen.
  4. Es werden nur Arbeiten ausgezeichnet, die - unab­hängig von der Nationalität des Einsenders - in deut­scher und englischer Sprache eingereicht werden und aus dem deutschsprachigen Bereich stammen. Die Entschei­dungen des Preiskollegiums sind endgültig und erfol­gen unter Ausschluss des Rechtsweges.
  5. Der Preis beträgt € 10.000. Er soll kalenderjähr­lich vergeben werden. Ein Preis, der nicht ver­geben wer­den kann, kann auf das folgende Jahr übertragen werden. Es steht im Ermessen des Preiskollegiums, den Preis zu teilen, wenn zwei oder mehrere gleich­wertige Arbeiten eingereicht werden.
  6. Die Preisverleihung erfolgt anläßlich eines Sym­posi­ums. Die Teilnahme der Bewerber an diesem Symposium ist erforderlich. Der Preis wird nicht übergeben, sofern der Preisträ­ger bei der Sitzung nicht per­sönlich anwesend ist. Die anfallenden Kosten der Bewerber für Reise und Unterbringung zu diesem Symposium werden vom Stifter des Preises, Merz Pharmaceuticals GmbH, über­nom­men.
  7. Im Anschluss an die Preisverleihung hält der Preis­träger bzw. halten die Preisträger einen wissen­schaft­lichen Vortrag von ca. 30 Minuten zum Thema der ausgezeichneten Arbeit/en. Die Bekanntgabe der Preis­träger erfolgt in der deutschsprachigen medizini­schen Fachpresse; hierüber entscheidet im ein­zelnen das Preiskollegi­um.

Lehrstuhl für Geriatrie der Universität Witten/Herdecke
Merz Pharmaceuticals GmbH, Frankfurt am Main